Startseite

Prinzzess`Allerlei


Abenteuer Pflegekinder

prinzzess.biz

…fühl Dich wie daheim! :o)
  • blubb
  • Mein Hüftblog
  • blubb
  • bla
  • blab
  • button
  • Kommentar-RSS
  • ABO per MAIL?

    Trag Dich ein! ^^

    Delivered by FeedBurner

    Kategorien

    so send dia schwoba

    abgelegt in Alles und Nix, Schwoba-land | wong it! - Fr. 4. August 2006, 16:28

    Akzeptieren Sie die ’schwäbische Seele’

    Ein echter Schwabe wirkt immer sehr unfreundlich. Dieser raue Ton verbirgt aber nur tiefgehendere Gedanken und die latente Zerissenheit der schwäbischen Seele. “So isch nô au wieder” sagt der Schwabe und meint damit die Tatsache, dass alles zwei Seiten hat. Und weil nun der Schwabe alles von zwei Seiten betrachtet, dauert es einfach länger, bis er zu einer Entscheidung kommt. “Dia vom grossa Vaddrland dooba schwäddzad schnellr als miir dengad.”: viel vorschnelles Wortgetöse ist dem Schwaben ein Gräuel, er spart halt gerne, auch an Worten. “Hobbla”, ersetzt daher vollkommen den Satz “Oh, tut mir sehr leid. Ich bitte vielmals um Entschuldigung für mein Versehen.”

    Legen Sie einen schwäbischen Garten an. Vor dem Haus eine öde Rasenfläche, die laufend auf 3-Tagebart- Höhe gehalten wird, umrahmt von einer noch öderen Ligusterhecke hinter einem dunkelbraun gestrichenen Jägerzaun. Die Hecke wird einmal wöchentlich gestutzt. Einziger Schmuck ist ein Gartenzwerg (Hochzeitsgeschenk vom Onkel) oder ein kitschiges Bambi (Hauptgewinn auf dem Wasen) Hinter dem Haus wird kein Blumenschnickschnack angepflanzt, sondern echte schwäbische Nutzpflanzen: Breschdlinge (Erdbeeren), Gogommerle (Gurken), Grombiera (Kartoffeln) oder Treibla (Johannisbeeren). Alle verwertbaren Gartenerzeugnisse werden für schlechte Zeiten und/oder kommende Generationen aufbewahrt, also alles Obst wird zu “Gsälz” (Marmelade) oder Saft verarbeitet, das Gemüse eingeweckt (eigmacht) oder einlagert.

    Sollte wirklich ein Krieg drohen, wird Ihre Familie zu den ersten Kriegstoten gehören, einzig und allein durch den Genuss der selbsteingemachten (und dann abgelaufenen) Konserven.

    Lernen Sie Geiz und Sparsamkeit zu unterscheiden. Der Schwabe sucht stets den materiellen Besitz, ohne davon aber zuviel Aufhebens zu machen. Wenn Sie also gerade ein “Häusle” für 1,5 Millionen Märker hingestellt haben, dann sollten Sie überall herumerzählen, dass Sie noch immer den Esstisch aus Ihrer Studentenbude benutzen. (Ob Sie darauf im Keller Holz streichen, interessiert in diesem Zusammenhang niemanden!) Werfen Sie grundsätzlich nichts weg, was später noch einmal von Gebrauch sein kann (oder auch nicht). Ein echter Schwabe würde z.B. nie String-Tangas kaufen, weil er weiß, dass nur aus dem klassischen Feinripp-Modell nach 10jähriger Benutzung die besten Putzlumpen entstehen. Relativieren Sie Finanzielles wie ein Schwabe:

    • “Mir warrad a bissle am Meer” (Wir waren 4 Wochen mit einer gecharterten Jacht in der Südsee),

    • “Dia Kärra brauchad emmr wenigr” (Ich habe mir gerade wieder eine neue S-Klasse bestellt),

    • “Hennd Sia au dees vom neia Margd g’läsa?” (Mein Aktienbesitz hat sich gerade in Luft aufgelöst)

    Einen Kommentar schreiben



    Mit dem Absenden wird die Datenschutzerklärung anerkannt! Wenn du nicht mit deinem Namen bei Google und Co. gefunden werden willst, dann wähle bitte ein Pseudonym (nicht deinen richtigen Namen).


    Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:
    Smileys by GreenSmilies.com