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    Strom abgestellt - Lungenkranke stirbt

    abgelegt in Gesund-heit, Job, Tages-themen | wong it! - Mi. 30. Mai 2007, 10:03

    Zu finden auf Spiegel-Online.

    Zitat: Allzu rigoros hat ein neuseeländischer Energieversorger auf die
    unbezahlten Rechnungen einer Familie in Auckland reagiert. Mitarbeiter
    schnitten das Haus kurzerhand von der Stromzufuhr ab, obwohl dort eine
    schwer kranke Frau lebte. Kurze Zeit später war sie tot.

    Die Frau war von einem Beatmungsgerät abhängig (hier als “Sauerstoffpumpe” bezeichnet. Wobei jeder weiss, dass medizinische Sauerstoffzufuhr mittels Druckgasbehälter auch ohne Strom funktioniert!), welches nach der Stromsperre wohl ausfiel. Ein Skandal!

    Unsere Kunden, die ein Beatmungsgerät brauchen, fragen auch immer, was passiert, wenn der Strom ausfällt.

    Zum einen haben Heimbeatmungsgerät fast alle einen internen Akku, der bis zu 12 Stunden hält,, dann kann man mit externem Akku die Laufzeit auf über 24 Stunden “pimpen”.

    Zum anderen: wenn man wirklich 24h/Tag beatmet werden muss, kann man das in DE dem Stromanbieter mitteilen. Dieser meldet sich dann, wenn ein geplanter Stromausfall stattfindet.
    In allergrösster Not benachrichtigt man die Feuerwehr, die einem dann Stromerzeuger zur Verfügung stellen kann.

    10 Couchpotatoes zu “Strom abgestellt - Lungenkranke stirbt”

    1. Gravatar of thortilla #1 Kommentar von: thortilla

      Am 30. Mai 2007 | 10:29 Uhr

      die würden von mir wegen totschlags angezeigt werden! *kopfschüttel*

    2. Gravatar of prinzzess #2 Kommentar von: prinzzess

      Am 30. Mai 2007 | 10:40 Uhr

      das is ja fast schon mord.

    3. Gravatar of Trick_17 #3 Kommentar von: Trick_17

      Am 30. Mai 2007 | 12:23 Uhr

      Das ist wirklich schon fast Mord, und sicher wird das auch nicht ohne Folgen bleiben.

      Übrigens sitzen hierzulande auch Betonköpfe, die manchmal einfach nicht mitdenken. :cool:

    4. Gravatar of prinzzess #4 Kommentar von: prinzzess

      Am 30. Mai 2007 | 13:05 Uhr

      aber mal ehrlich: die angehörigen hätten schon an geeigneter stelle publik machen sollen, dass die dame technische unterstützung beim atmen braucht!

    5. Gravatar of SuMu #5 Kommentar von: SuMu

      Am 30. Mai 2007 | 13:44 Uhr

      wenn angehörige da sind und sich auch um verwandte kümmern wollen…was heute immer weniger der fall ist

    6. Gravatar of prinzzess #6 Kommentar von: prinzzess

      Am 30. Mai 2007 | 13:54 Uhr

      naja…entweder im heim, oder zuhause und dann ist meist ein spezialisierter pflegedienst vor ort.zumindest bei uns in DE

    7. Gravatar of SuMu #7 Kommentar von: SuMu

      Am 30. Mai 2007 | 14:26 Uhr

      tja erst mal einen guten pflegedienst finden und ich kann mir schlecht vorstellen, das die so sorgsam sind, weil diese ja immer jammern, die bekämen zu wenig geld…

    8. Gravatar of prinzzess #8 Kommentar von: prinzzess

      Am 30. Mai 2007 | 14:28 Uhr

      im bereich heimbeatmung gibt es spezialisierte pflegedienste (hab ja selbt bei einem gearbeiitet und bei der gründung eines anderen geholfen).
      diese werden von der krankenkasse bezahlt. nicht von der pflegekasse. insofern ist die kostenfrage geklärt.

    9. Gravatar of Guido #9 Kommentar von: Guido

      Am 30. Mai 2007 | 21:46 Uhr

      Also muß man, wenn man einfach nur Strom verkauft auch gleich die Sozialarbeit übernehmen?

    10. Gravatar of prinzzess #10 Kommentar von: prinzzess

      Am 30. Mai 2007 | 22:05 Uhr

      das wär mal ne marktlücke! :wink:
      aber die familie hätte sich auch jeden fall der ausreichenden kontinuierlichen stromzufuhr versichern müssen.

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