Brotbacken-Versuchsbericht
Das Wetter ist mir zu unbeständig, ich mag net aus dem Haus, aber wir haben kein Brot.
Was bleibt mir übrig, ich muss backen.
Zum Umstand, dass ich das nicht gern tu kommt erschwerend hinzu, dass ich damit kein Glück habe.
Soll heissen: Brotteig mag mich nicht.
Nichtmal der aus der Backmischung.
Das nutzt ihm aber nix, ich hab ihn dennoch verarbeitet. *hähä*
Werde live-blogging-mässig den Verlauf und das Ergebnis der Testreihe publizieren.
11.15 Uhr:
Teig zusammenrühren ist ja noch die einfachste Übung. Nach dem all-in-Prinzip die Backmischung in die Küchenmaschinen-Schüssel geben, Wasser dazu und ein Päckle Trockenhefe (die Hefe in der Backmischung ist nur angedeutet und reicht nie!) und losgerührt.
Ungerührt rührt die Rührmaschine (ich wollte schon immer mal so viel “rührendes” in einem Satz verbauen!) und ich warte, um nach etwa 10 min fest zu stellen, dass der Teig herrlich fest an der Schüssel pappt.
Also muss da noch Mehl rein. Nachdem die Konsistenz endlich so ist, wie sie sein sollte muss der Teig gehen. Sicherheitshalber schliess ich die Küchentür, da so ein freilaufender Teig schon einige Unruhe verbreiten kann. Nach 45 min ist er wieder da.
…solang muss ich warten…to be continued…
12.10 Uhr: Der Teig kam mir schon fast entgegen! Naja, nach dem Hefe-Doping…
Nun wurde er nochmal ordentlich durchgeknetet, ich gönn meinem Brot sogar eine Massage! Wenn das nichts wird, weiss ich auch nicht!
Und jetzt darf der Teig in der Backform nochmal 30 min gehen. Bewegung ist gesund!
12.45 Uhr: Backofen ist vorgeheizt, Brot genug gegangen…rein damit! Bislang siehts gut aus!
14.00 Uhr: Brot ist entgegen allen Annahmen fertig! UND: es schmeckt sogar!

ICH BIN DIE BROTTEIG-BESIEGERIN! *gröl*
























Am 12. Juni 2007 | 13:00 Uhr
Wie jetzt? Brotbackmischung? *brrrrr*
Also pass mal auf - Basisrezept:
für 2 Brote a ca. 750 g nehme man 1 kg Mehl (Weizenmehl 1050, Roggenvollkornmehl, beides etwa 50:50), 700g lauwarmes Wasser in das man ein paar Minuten eine Frisch(!)Hefe reinwirft.
20g Salz, wenn´s sein muss ca 100 g Spass: Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne oder Kümmel oder geraspelte Möhren, gehackter Löwenzahn usw.
20 g Roggensauer wenn Roggenmehl verwendet wird (gibts zB hier: http://www.altdorfer-muehle.com oder in jeden Reformhaus)
5 - 10 Minuten mit den Knethaken bearbeiten, der Teig soll nicht mehr an der Schüssel kleben, ggfs Wasser oder Mehl dazugeben. Feuchtes (!) Küchentuch drüber und 30 Mins ruhen lassen.
entweder 2 Formen mit Backpapier auskleiden oder Bacfkpapier auf Backblech auslegen.
Teig aus der Schüssel, teilen und in die Formen/als Laibe aufs Backblech und dabei möglichst wenig kneten, sonst wird er zu fest. Mit nem Messer ein paar leichte Schnitte rein, dann hat er Platz um zu gehen. Mit dem feuchten Tuch abdecken und 30 Minuten so ruhen lassen.
Ofen auf 250° vorheizen
Brot mit Wasser besprengen (für die Kruste) und eine kleine feuerfeste Schüssel mit kochendem Wasser mit in den Ofen schieben.
15 Mins bei 250°, dann weitere mindestens 30 Mins bei 200. Je mehr roggen drin ist, desto mehr richtung 1 Stunde Gesamtbackzeit gehen.
Gelingt immer und ist prima zu variieren - vor dem Backen kann an noch Sesam, Leinsamen, Sonnenblumenkerne Haferflocken oder alles zusammen über das feuchte Brot streuen…
Am 12. Juni 2007 | 14:18 Uhr
hallo stephan,
vielen dank für dein rezept! werd ich bei gelegneheit ausprobieren und berichten!
Am 12. Juni 2007 | 18:57 Uhr
wo ist nur wieder mein rezeptebuch für die brote *grübel* oO
ich liebe die selbstgebackenen - mit viel kruste, hmmmm lecker.
Am 12. Juni 2007 | 20:02 Uhr
jaaaa…lieb ich auch! und wenn sie mir gelingen is das noch vieeel besser!