Nachbarschaftlich
Geschichten aus der Gruft Nachbarschaft will Flocke lesen.
Hab zwar keine wirklich lustige, aber dennoch bot Stuttgart einiges.
Da war zum einen der Nachbar direkt gegenüber. Ein wirklich sehr beleibter Italiener, der fast den ganzen Tag am Fenster sass und irgendwelche Lieder pfiff. Seine Frau übernahm die Erziehung des Kindes (vielleicht hatte sie auch mehrere…) und zwar so lautstark, dass ich des öfteren den Telefonhörer in der Hand hatte, um die Polizei zu rufen.
Dann gab es noch Manne, ein cooler Mittfünfziger, der immer einen flotten Spruch drauf hatte.
Frau S unter uns hatte eine Stimme, die Glas zum bersten und mich fast zum Spucken brachte.
Das Ehepaar M, 2 Stockwerke über uns, hatte die Wohnung gekauft und benahm sich, als würde ihnen das Haus gehören. Frau M. hatte die Angewohnheit, die Wäsche ihrer sich im Pflegeheim befindlichen Mutter klatschnass auf den Balkon zu hängen (dann braucht sie nicht zu bügeln!), was jedes Mal zu Überschwemmungen auf allen anderen Balkonen führte. In regelmässigen Abständen wurden wir darauf hingewiesen, Kehrwoche zu machen, die sie aber selbst des öfteren vergass. Ihr Mann, ein diabetischer Alkoholiker war der Horror schlechthin. Sobald er einen sah, pöbelte und nervte er, sodass ich auch schon die Hausverwaltung benachrichtigt hatte, als alles Reden mit seiner Frau nix half. Leider wurde meine Beschwerde völlig ignoriert und ich war froh, als ich aus diesem ehrenwerten Haus draussen war.
Seit wir umgezogen sind, haben wir auch wieder eine Nachbarschaft, bei der man sich wohl fühlt.
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Am 30. Januar 2008 | 10:02 Uhr
Jau, manche Nachbarn sind der reinste Horror und während man anderen mißliebigen Menschen weitesgehend aus dem Weg gehen kann, ist man mit “schlechten” Nachbarn echt gestraft.
Am 14. Februar 2008 | 21:56 Uhr
[...] prinzzess: Nachbarschaftliches [...]