Music-Cassette prima selbstgebastelt
Wie früher…naja, fast.
Man holt sich die teure Chromdioxid-Cassette, hocke sich mit derselben im Schacht stundenlang vor das Radio und hoffe darauf, gute Mucke aufnehmen zu können (wobei das in den 80ern kein Problem war, da lief ja fast nur gute Mucke!).
Als ich noch keinen Radiorecorder besass, musste ich das mit Microphon, welches an den Lautsprecher gehalten wurde, bewerkstelligen. Die Flüche, wenn irgendein Geräusch um mich herum entstand, wurden automatisch mit aufgezeichnet. Habe aber alle wieder gelöscht und bedauert, nicht alle aus dem Wohnzimmer aussperren zu können, solang Formel Eins lief.
Wenn eine Cassette kaputt ging, schraubte ich sie auf, entwirrte das Band und flickte es mit Klebefilm. Dadurch entstand zwar eine kleine Lücke im Lied, aber besser als alle Lieder zu verlieren.
HEUTE geht das ohne Bandsalat !!!
Auf mixwit kann man sich seine eigene virtuelle Cassette zusammenstellen!
Der geneigte Feed-Leser möge sich bitte persönlich zum Blog bemühen…
[via Ela]



























Am 6. April 2008 | 20:08 Uhr
Was ich nicht so recht verstehe: Wozu soll das gut sein? In Zeiten, wo beinahe Jeder einen mp3-Stick hat (nur ich nicht, meiner ist verschwunden), und Jeder seine CDs nach Belieben rippen und mp3-kodieren kann und auf selbigen Stick kopieren kann, wozu braucht man da einen “Service”, der auch nichts Anderes macht? Meine “Musikcassette” in Form eines mp3-Sticks habe ich lieber in der Tasche als irgendwo im Internet.
Ausserdem: Hat schon mal Jemand daran gedacht, dass so ein Service vielleicht von der Musikverwertungsindustrie gesponsort sein könnte? Eventuell mit gewissen Hintergedanken?
Am 6. April 2008 | 20:08 Uhr
Du hast es ja richtig beschrieben was wir damals alle für einen Aufwand betreiben mußten und was Bänder ausgehalten haben

Siegfried witzich ist es und du weißt ja Frauen sind sentimental und erinnern sich gern an alte Sachen
Am 6. April 2008 | 20:14 Uhr
@ siegfried: bissle nostalgie schadet nie! das ist nur zum spass!!!
@ ela: ja, gell! und welches drama es war, wenn die bänder mal in der sonne lagen! *kreeeisch*
Am 6. April 2008 | 21:41 Uhr
Ich hab mir auch welche gebastelt und in Nostalgie geschwelgt. Damals beim Radio-Mitschnitt hat mir immer der Moderator reingequatscht und ich hatte lauter halbe Lieder auf meinen Tapes.
Übrigens, Scooter ist heut live in Berlin, HyperHyper
Am 6. April 2008 | 22:42 Uhr
:mrgreen: Ich saß auch stundenlang vor dem Casi und schnitt Radioprogramme mit. Englische, amerikanische und die Deutsche Hitparade (heute Charts) waren Pflicht, bsonders um “New Entries” aufzunehmen, und sie stolz den FreundenInnen vorzuspielen. Vorallem wusste ich fast immer was ein Hit wird (Popmuzik, Funkytown, Bette Davis eyes und Blaue Augen waren Hits die ich lange vor meinen Freunden gut fand
)
Am 7. April 2008 | 02:56 Uhr
Ich hatte sogar eine richtige Klebelehre dafür. Also so ein Ding aus Plastik, wo man in einer Schiene das Band einlegen konnte und dann wurde das schräg angeschnitten und zusammengefügt. Ging ratzfatz und war fast professionell…
Mit Mikrofon habe ich allerdings Musik nie aufgenommen. Ich hatte immer die nötigen Kabelverbindungen.
Am 7. April 2008 | 13:28 Uhr
@ alexa: jaaa, genau! und wenn ich dann manche lieder ohne reingequatsche gehört hab, musste ich immer an das reingequatschte denken!


@ kalle: manchmal hab ich bis zu 4 cassetten voll “produziert”…natürlich sonst nix anderes gemacht.
@ gucky: so fortschrittlich war ich ende der 70er noch nicht…
Am 8. April 2008 | 08:17 Uhr
Hachja… die guten alten Zeiten

Ich hab letztens eine uralte Cassette gefunden, da habe ich von “Knight Rider” das Theme aufgenommen. Cool, mit Knackgeräusche und einem “pschhh”
Am 9. April 2008 | 19:51 Uhr